Beim Klangvergleich der Vinyl-Pressungen von "On Every Street" von den Dire Straits stehen sich 3 Pressungen gegenüber.
Das Original von 1991, die Back to Black Reissue vom Remastering von Bernie Grundman und die Mobile Fidelity (Mofi) Pressung hab ich klanglich mal in Ruhe vergleichen dürfen. Musikalisch finde ich das das Album nicht im Schatten von "Brothers in Arms" steht. Es hat seinen eigenen Stil und Rhytmus und lässt auch klanglich wenig Wünsche offen und ist der musikalischen Abschluß einer wunderbaren Band!!

Das Album wurde übrigens wie "Brothers in Arms" digital aufgenommen und produziert. Das heißt das auch die Analog Puristen das D für Digital nicht wegzaubern können.

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Vertigo – 510 160-1   Europa 1991   Album   Stereo    1LP 120g

Ausstattung: Dünnes Einzelcover; bedruckte Innenhülle ist nicht gefüttert

Mastering: Bob Ludwig     Laquer Cut: PolyGram Record Service   Pressung: PolyGram Record Service (Niederlande)

Pressqualität: Keine hörbaren Rillengeräusche; Völlig Plan; Mittelloch komplett zentrisch; Knackgeräusche nach Waschung Seite 1 und 2 nicht vorhanden

Klangqualität: Klingt sehr ausgewogen und authentisch; Bassmanagment eher zurückhaltend; Die Klangbühne bleibt innerhalb der Lautsprecher.

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Vertigo – 3752914    2014   2x 180g Vinyl Album   Reissue und Remastering  "Black to Black"

Mastering: Bernie Grundman/Chris Bellmann/ Bob Ludwig

Mastering: Chris Bellmann und Bernie Grundman
Laquer Cut: Chris Bellman/Bernie Grundman

Ausstattung: 2 LP`s in einen dünnen Schober; bedruckte Innenhüllen nicht gefüttert mit de Texten

Pressung: GZ Media Germany

Ausstattung: Doppelalbum mit einem Schober; Leider keine gefütterten Innenhüllen

Pressqualität: LP 1 + 2 plan; Mittelloch exakt zentriert, Rillengeräusch anfangs schlecht beurteilbar da durchgängige Knistergeräusche zu hören waren! Eine Waschung änderte nichts! Nach "On Every Street" besserten sich die Knackgeräusche und knistern. LP 2 

Klangqualität: sehr druckvoll und dynamisch und sehr vouminös in den Bässen und im Hoch/Mittentonbereich.  Stimme vordergründiger als bei der Originalversion; Die Instrumente sind klar abgetrennt. Ca 3db lauter gemastert, wie die Originalpressung;  Die Bühne ist deutlich breiter wie bei der Originalversion. DIese Version klingt warm und analog!

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 MFSL EAN 821797251013   Nr 8499   45 RPM   2 x Vinyl LP

Ausstattung: Doppel LP mit hartem stabilen Doppel Cover; Gefütterte Innenhüllen; 

Pressqualität: Fast keine hörbaren Rillengeräusche; Knackser und Knistergeräusche fast nicht zu hören; Die LP`s sind plan; Mittenloch zentrisch;

Klangqualität:  Ähnlich dynamisch in den Bässen und im Grundton! Sehr breite Klangbühne; Die Stärke dieser Version ist hervorragende ortbare Trennung aller Instrumente. Der Bass klingt marginal tiefer, trockener und präziser. Die Gitarren klingen glasklar und luftig! Sehr präzise Kanaltrennung! 

Fazit:

Ich denke viele Sammler werden nach dem Original greifen. Die 1991 Pressung klingt gut, authentisch und ausgewogen. Sie ist ca 5db leiser abgemischt wie die Remasterings. Die Auflösung und Feinzeichnung und die Bühne ist eher enger wie bei den folgenden Pressungen. Das Grundman Mastering klingt voluminöser vom Bass und vom Grundton: Was die Feinzeichnung und Auflösung angeht, hat die Mofi marginal die Nase vorn. Die Bässe der Mofi sind auf den Punkt und sehr präzise. Sie klingt nicht tiefer oder volumönöser sondern trocken und präzise. Die 45RPM hat eine phantastische Kanaltrennung und Raumabbildung. Marginale Klangunterschiede unterscheiden diese beiden Versionen. Die Pressung  der Mofi klingt fehlerlos. Da hat die "Back to Black" doch manches Knistergeräusch zu bieten.  Das Original von 1991 klingt neutraler, sehr ausgewogen und klingt ähnlich wie die CD Version.

Mein Setup

Laufwerk: Clearaudio Innovation Basic mit Clearaudio TT3 Tonarm und dem Tonabnehmer Clearaudio Stradivari V 2.

Phonovverstärker: PS Audio GCPH symmetrisch

Endstufe: Threshold T 100 symmetrisch

Lautsprecher: Dali Epicon 6 

Kabel: In-akustik Air LS 404