Beobachtung vom 14.11.2020 18:00 - 1 Uhr

Beobachtungsort: Hohes Adelegg 1070m
Beobachtungsbedingungen: Temperatur: 8-9°C am Platz; im Tal 1°C; Luftfeuchte: 65% stabil die Nacht durch; Bortle 3-4; fst 6m4+; SQM 21,45 gegen 21 Uhr, 21, 59 um Mitternacht im Zenit; Durchsicht: 2/5; Seeing anfangs bescheiden. Über 200x kein scharf stellen möglich. Das änderte sich im Laufe des Abends. Bestwerte gegen 1 Uhr: Mars bei Werner bei 700x scharf im Okukar!! Wind leicht böig; anfangs von Ost, später von Südost wechselnd.

Mitbeobachter: Werner B. und Roland H.

Seit einem Jahr waren wir wieder zusammen auf unserem gewohntem Platz auf 1070m Höhe. Ich war bereits gegen 18 Uhr oben und baute rasch auf. Roland kam ca 40 Minuten später!! Werner ließ dann auch nicht lange auuf sich warten und die Session konnte starten...

NGC 266    Gx     And                Hellligkeit visuell 11m8   Flächenhelligkeit 14m6

NGC 266.neg
                                   100 - 300x           fst 6m4
Schmale neblige Struktur mit deutliche hellerem mittigen Zentrum. NAch Norden und Süden schwache spitzig zulaufendes Halo der Gx. Hier keine Strukturen sichtbar

NGC 925    Gx    Tria                  Helligkeit visuell  9m9    Flächenhelligkeit 14m2

NGC 925neg
                                       100 - 200x              fst: 6m4

Auf den ersten Blick erscheint die Gx leicht nach Südost gekippt. Ein kleines helles Zentrum. EIne relativ helle schmale neblige Struktur mit indirekt sichtbaren Auswürfen im Südosten und Nordwesten. Südlich vor 2 Sternen ist ein schwacher Knoten zu sehen

NGC 7741  Gx   Peg                   Helligkeit visuell 11m0  Flächenhelligkeit 13m6

NGC 7741neg                                                                                                    100 - 300 x              fst: 6m4
Schmales Bändchen mit einem nur leicht heller durchscheinenden Zentrum. Nördlich an den Enden scheinen schmale hellere Ausläufer indirekt nach Norden

NGC 7448  Gx   Peg                   Helligkeit visuell 11m4  Flächenhelligkeit  12m5
NGC 7448neg
                               200 - 400x      fst 6m4
Gx ist Nord/Süd ausgerichtet. Länglich oval mit knotige, länglichen Zentrum. Mit 400x keine AUflösung. Nordwestlich oben ist ein Knoten abgesetzt sichtbar. 

NGC 7463/64/65 Gx  Peg          Helligkeit vis. 12m9/ 13m3/12m3  Flächenhelligkeit  13m2/11m9/13m6

NGC 74636465.negjpg                                                                                                    100 - 300x       fst: 6m4
Interessanter Gx- Dreier!! NGC 7463 ist länglich Nord-West elongiert. Heller erscheint die daneben liegende NGC 7464 als kleiner nebliger Fleck. NGC 7465 ist abgesetzt östlich davon iweder schwächer wie 7464

M 33   Gx   Tria                           Helligkeit visuell 5m5  Flächenhelligkeit 14m0

M33 wäre eigentlich ein Zeichner projekt. Jedoch war das Objekt fast im Zenit bei guter Durchsicht zum niederknien!! Habe selten solch eine Detailfülle schon beim ersten Anblich im Okular. Das Zentrum konnte ich gut bis 200x hochvergrößern und die Details gut herausarbeiten. Darum entschloß ich mich sponten für eine Zeichnung . Mit 80 - 100 - 200x vergrößerte ich das Objekt und versuchte die Spiralarme mit HII Regionen zu dokumentieren. Die H2 Regionen konnte ich mit Hilfenahme des UHC Filters noch heller beobachten. Äußerst schwierig ist die exakte Form zu zeichnen. Die Grenzen der Gx sind teils sehr schwach zu sehen. Oft nur als schwache, neblige Aufhellung. Ich fuhr das Objekt langsam ab und konzentrierte mich auf die nebligen Strukturen der sichtbaren Spralarme. Die Knoten setzte ich danach und einige wenige Sterne. Da wäre eine adequate Vorbereitung besser gewesen. Interessant war der leicht gebogene Spirarm im Norden. Die Biegung war genau an einem Knoten festzunmachen. Danach hellt es erst wieder bei NGC 604 am Ende wieder auf. Westlich daneben Helligkeitsunterschiede deutlich sichtbar. Deute ich als weitere Ausläufer oder Spiralarme. Südlich ist ein heller dickerer Arm sichtbar, der nach Westen zieht. Ein kleiner nach Süden laufender kleiner Arm ist deutlich auszumachen. Bis weit nach Süden ist eine homogen, schwache, spitzig zulaufende neblige Aufhellung sichtbar. 

Die Zeichnung erscheint gescannt heller wie gezeichnet und beobachtet. Viele der gezeichneten Details müssen regelrecht erarbeitet werden. Die äußeren Regionen sind bei einer Flächenhelligkeit von 14mag sehr schwach und brauchen eine sehr gute Transparenz. Da geht bei einer guter Vorbereitung sicher noch mehr.

M33.negjpg
                   80 -100 - 200x    fst: 6m4           Teils mit UHC

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