Beobachtubgsort: Eichner Berg(Oberschwaben)

Beobachtungsdatum: 5/6.7.2019

Beobachter: Werner Bühler; Hajü

Bedingungen: Anfangs noch mittlere zähe Bewölkung, vor allem nördlich. DIe Wolken zogen sich dann langsam Richtung Nordosten ab. Temperatur von 20°C bis auf 13°C fallend. Luftfeuchte bei ca 65% bis 3 Uhr 80%. Transparenz war teils sehr gut; fst im Zenit 6m4; am Polarstern 6m3; SQM max. 21,41; Milchstraße war detaliert zu sehen; Seeing anfangs eher durchschnittlich; das heißt maximal 300x noch scharf; Gegen 2 Uhr teils sehr gutes Seeing mit möglichen Vrrgrößerungen von 520x mit scharfer Abbildung.

 Werner war dieses mal mit von Partie!! Tat mal wieder gut zusammen zu beobachtetn. Immer ein Gewinn und der Spaßfaktor ist deutlich angehoben!!!!

West 1

20190705 223604

M17    Schwanennebel  /  Omeganebel              Emissionsnebel       Sternbild Schütze

Ein unfassbares  schönes Objekt, das schon bereits im Fernglas oder bei niedrigen Vergrößerungen heraus sticht. Ab 16 Zoll gestaltet sich das Objekt zeichnerisch durchaus schwierig. Die Detailfülle ist schon sehr beeindruckend und sehr schwer aufs Papier zu bringen. Ich nahm mit diesesmal die ganze Beobachtungszeit für dieses Objekt vor. Die Form ist ziemlich schwierig zu zeichnen.. Wieder wir bei M 8 und M 20 zeichnete ich zuerst ohne Filter. Da ist der helle Teil, die "Schwanenform" schon komplett zu sehen. Mit dem Einsatz des UHC kommen die Helligkeitsschwankungen im hellen Bereich sehr gut raus. Mit dem OIII verstärken sich helleren Anteile des Nebels. Der vordere Bereich hatte stärkere Abstufungen von helleren und schmälere dunklen Regionen.   Mit UHC sah ich den Nebel ganz klar am Besten. Hervorheben möchte ich den fischartigen Schwanz des Objekts und den Bogen hinter dem Schwan, der sich sehr schön darstellte.Auch unterhalb des hellen Schwanennebels waren Nebelanteile zu sehen. Ein Hß Filter brachte kein benefit.  Hier mein zeichnerisches Ergebnis von dieser Nacht:

M17neg
  16 Zoll     100 - 200x   Ojne Filter/UHC/OIII/ Hß

Sonstige Highlights der Nacht waren Jupiter mit dem GRF und später Saturn mit einer genialen Ringnsicht aktuell. 
NGC 6905 ein planetarischer Nebel war mit 520 knackscharf im Okular. Ein hauchdünner ZS und eine schöne äußere und innere Schalenstruktur war zu beobachten

Werner`s Zeichnung

Bei mir stand dieses Mal ein Kugelsternhaufen auf dem Programm. Er ist circa 46000Lichtjahre entfernt und einen Durchmesser von ungefähr 90Lichtjahren.

Messier 56 / der GC in der Leier

Zu finden ist  er auf dem halben Weg zwischen Sulafat (Gamma Lyrae) und Albireo (Beta1 Cygni).  Beim Aufsuchen in der fortgeschrittener Dämmerung war er zuerst noch etwas flau in der Betrachtung. Bei zunehmender Dunkelheit entfaltete er  seine strahlende Pracht und um die 15Sterne konnten aufgelöst werden.

ZNG104 M56

 

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