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Ich hab schon einiges an Tonabnehmern im MM und im MC Bereich ausprobiert!! Ob Lyra oder Koetsu waren da so manche klangliche Highlights dabei!! Seit geraumer Zeit ziert dieses 3300€ teure edle Stradivari V 2 mein Clearaudio TT3, der wiederum auf einem Innivation basic aufgebaut ist.

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Nach fast 1,5 Jahren Hörzeit konnte ich nun dieser Tonabnehmer in Ruhe anhören und auch vergleichen.
Der Stradivari V 2 ist bereits deie überarbeitete Version des Stradivari von Clearaudio. Hier ist der Name Programm und legt die Latte sehr hoch!!

Man muß sich natürlich fragen, ob dieser Tonabnehmer 3300€ kosten muß und ob man das auch hören kann!! Bei der Herstellerfirma Clearaudio ist dieser Abtaster nur die Nummer 4!! Da gibt es noch weitere und vor allem teurere Produkte!!

Dann stellen wir mal unseren Protagonisten doch mal näher vor: Der Clearaudio Stradivari V 2

Das Gehäuse besteht aus edlem Ebenholz. Der Diamant klebt an einer Bornadel. Die Spulen sind aus 24 Karat Gold, die sich stabil mit 8 Magneten bewegen. Die spiegelnde Platte vorne um die Öffnung besteht aus einer Nickel, Kupfer, Zink Legierung.

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Eine Einspielphase benötigte der Stradivari!! Das braucht aber fast jeder Tonabnehmer dieser Kategorie! In Verbindung mit dem Tangentialarm TT3 von Clearaudio ließ ich diese Kombi dann mit Inakustik Reference Strippen an mein Phono Pre PS Audio GCPH andocken! Das PS Audio wiederum hängt symetrisch direkt an meiner Endstufe Threshold T 100! 
Alternativ hörte ich den Abtaster noch über meine EAR Röhren Kette. Der EAR 834 L Vorstufe und der EAR 834  Phono!!
Die genaue klangliche Betrachtung nahm ich mir mit der Transistorkette vor.
Mit 400 Ohm schloß ich das System ab. 300 Ohm sind laut Werk angegeben! Höhere Abschlüsse bringen keinen klanglichen Benefid!!
Auffällig war ziemlich schnell eine unglaublich klare und störungsfreie Wiedergabe. Anfänglich klang er noch ein wenig gebremst. Doch nach der Einspielphase ging dann die Post ab!!
Unglaublich beeindruckten mich die Detailfülle mit einem unfassbarer Hochtonabbildung. Das 2 Brandenburgische Konzert in F Dur konnte ich bis dato noch nie so klar hören. Mein bisheriger Sieger , das Koetsu Rosewood konnte da nicht mit halten. Der Bass ist druckvoll, jedoch nicht übertirieben. Im Zusammenspiel mit meiner Elektronik war eine punkt genaue Präzision im Bassbereich auffallend! Die Abbildung von Frauenstimmen läßt einen schwärmen!! Die räumliche Abbidung ist bisher meine klangliche Referenz.  Große Livebühnen kommen exakt realistisch rüber! Die klangliche Feindynamik in den Mitten und Höhen ist phantastisch! Was da teilweise an einer unfassbaren Höhenwiedergabe aus dem Lautsprecher kommt klingt knackscharf aber immer homogen!! 
Mein Fazit ist klar: Solche Klänge hab ich noch nie gehört!! Die Kombination mit dem TT3 scheint natürlich eine wahre Symbiose zu sein! Auch am Radialarm "Tracer" von Clearaudio konnte ich das System hören und vergleichen. Auch da bot der Abtaster eine unglaubliche Performance. In Verbindung mit dem TT3 kam noch im Hochtonbereich eine klarere Wiedergabe und die Bühnenabbiildung erschien marginal weiter und räumlicher!!
Nachteilig ist der Nadelschutz. Einmal abgenommen traut man sich da niemal wieder diesen wieder vor die Nadel zu setzen!! Da könnte man eine sichere Lösung einfallen lassen. Der satte Preis von über 3000€ ist natürlich nicht von schlechten Eltern. Das ist natürlich schon ein Wort!! Aber ich muß sagen. Er ist jeden Penny wert!! Der Suchtfaktor ist sehr groß!! Der Stradivari V2 zeigt beeindruckend was mit solch einer Qualität klanglich möglich ist!! Im Stereotest, der allerdings schon 7 Jahre zurück liegt, kam er auf 98% im Klangtest!! Ein absoluter Spitzenwert!! Für mich hat sich somit eine weitere Suche nach gut klingenden Tonabnehmern erstmal erledigt!!