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Das Stradivari gehört mit 3200€ zu der High Class von Clearaudio. Das V 2 ist eine Weiterentwicklung des altn Modells. Der zwölffingrige Kragen id dem die Montageplatte des  aus Neusilber eingelassen wurde besteht wie der Systemkörper aus Ebenholz. Dieses wurde besonders geschliffen und bestens in Form gebracht. 
Sehr auffällig nach vorsichtigem abziehen des Nadelschutzes ist der nach vorne herausragende Nadelträger. Der Diamant am Ende wurde mit einem sogenannten Micro HD Schliff versehen. 

Vorsicht ist geboten beim Umgang mit denm Nadelschutz. Das ist ein äußerst fummlige Geschichte, die man nur machen sollte, wenn man eine ruhige Hand aufweist. Man geht zuerst mit dem Nadelschutz von hinten an dern hinteren Teil des Tonabnehmers und drückt den Nadelschutz langsam bedächtig nach vorne.
Der Tonabnehmer gilt mit seinen 7g als absolutes Leiichtgewicht.  Beim TT 3 Tangentialarm konnte mit dem leichtesten Tonarmgewicht die erforderlichen 2,8g ohne Probleme erreicht werden. Der Abstand der Tonarmschraube zur Nadel sollte so 6,2cm sein, dann passt das mit dem Auflagengewicht sehr gut. Schwierig wird es wenn der Abstand kurzer ist. 

DIe Spulen im Tonabnehmer sind aus 24 Karat Gold. Clearaudio hat durch die bestimmte Lage der Spulen im Generator einen super präzisen symetrischen Aufbau erschaffen. Und das schaffen die zwei kanalgetrennten hintereinander gebauten Super Neodym Magnete. Laut Clearaudio kommt es somit zu einer vollkommenen elektrischen Symetrie. DIe Ausgangsspannung beträgt 0,6mV. Das ist für so einen MC schon mal eine Ansage, da es viele MC`s auf dem Niveau gibt , die da deutlich niedriger fahren.
Geliefert wird das MC in einer noblen Holzschatulle. Sehr edel, aber dem Preis angemessen.
Weitere Daten des Tonabnehmers: Frequenzgang 20 -100000Hz; Die Systemimpedanz: 50 Ohm; Abschlußimpedanz: 300-500 Ohm; Auflagengewicht: 2,8g

Mein Hörfazit:

Mein Stradivari hab ich an meinen TT3 Tangentialarm  an einem Innovation Basic von Clearaudio montiert. Gehört hab ich mit einem PS Audio GCPH Phonovorverstärker und einer Threshold T 100 Endstufe.

Nach 30 Einspielstunden, suchte ich mir dann ein paar Scheiben aus meiner Sammlung und versuchte mir einen klanglichen Eindruck zu machen. Der schon sehr gute Klang des MC Concepts, legte die Latte sehr hoch. Schon beim Einspielen, fiel ein sehr dynamisch, druckvoller Bass und Mittenton auf. Nach 30 Stunden zogen dann die Höhen nach! Bei Hans Zimmer "Live in Prag" kommt dieser kraftvolle Sound sehr gut durch.  Die Dynamiksprünge schafft der Tonabnehmer spielend und beeindruckt durch ein präzises  Bassfundament. Bei London Grammar`s erster LP, Song 1, kommt ein unglaublicher Bass in den Raum. TIef und präzise! Der Stradivari klingt räumlicher, druckvoller wie das sehr gute Concept. Bei Sarah McLachlan "Solace" ist ein sehr feinabgestimmter Hochton mit wunderschöner Auflösung im Klangraum zu hören.Die Detailfülle ist sehr beeindruckend, was ich da zu hören bekam. Vor allem bei hohen Frauenstimmen klingt der TA unglaublich musikalisch. Klanglich überaus homogen klingt die neue LP von Paul MCartney "Egypt Station". Glasklarer Klang mit phantastischer Auflösung der einzelnen Intrumente. 

Alles in allem ist der Stradivari sein Geld wert!! Phantastischer Klangeindruck, der wunderbar in meine Kette reinpasst!

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